Schnullerreinigung

Schnullerreinigung im Vergleich

Er ist seit mehr als 60 Jahren in aller Munde. Zumindest aus den Mäulchen von Babys und Kleinkindern ist er nicht mehr wegzudenken. Die Rede ist vom Schnuller. Denn er beruhigt die Kleinen, hilft ihnen beim Einschlafen und soll Babys sogar laut Studie vor dem plötzlichen Kindstod bewahren. Am Gebrauch ist in Sachen Gesundheit wirklich nichts auszusetzen. Vorausgesetzt er wird regelmäßig gereinigt, damit der nützliche Schnuller nicht zur plötzlichen Keimfalle wird, die krank macht. Doch um sicher zu sein, dass ein Sauger wirklich steril ist, ist immer eine gründliche Reinigung erforderlich. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die neben Sauberkeit auch absolute Hygiene garantieren und der Gesundheit dienen.

Drei Methoden zur Schnullerreinigung im Überblick

Viele Mütter lecken den Schnuller schnell noch einmal ab, um zu verhindern, dass das Kind Schmutz aufnimmt. Im Hinblick auf die Gesundheit des Kindes ist das auf jeden Fall der falsche Weg, da sich mittlerweile herausgestellt hat, dass Krankheitserreger oder Karies vom Speichel der Mutter auf das Kleinkind übertragen werden können. Sinnvoller ist es immer einen sauberen Ersatz parat zu haben, falls der andere wirklich herunterfällt und schmutzig wird. Zu Hause hat man dann gleich mehrere Möglichkeiten, um den Schnuller wieder hygienisch zu reinigen.

Gut für die Gesundheit, abkochen hat sich bewährt

Genauso wie bei der Kochwäsche mit 95 Grad Celsius wird ein Schnuller, der mit kochendem Wasser also bei einer Temperatur zwischen 70 Grad und 95 Grad Celsius übergossen wird, von allen Keimen und Bakterien befreit. Er muss allerdings komplett im kochenden Wasser liegen und mehrmals untergetaucht werden. Dieses Verfahren ist schnell und zuverlässig und kann so oft wie erforderlich wiederholt werden.

Reinigen mit Dampf

Speziell mit Zeitschaltuhr ausgestattet reinigt der sogenannte „Vaporisator“ mit heißem Dampf. Dieses Gerät ist in Apotheken und im Fachhandel erhältlich. Ein solches Gerät gehört nicht zwingend zur Babyerstausstattung, bereichert diese allerdings.

Desinfizieren mit speziellen Mitteln

Bei der Kaltdesinfektion handelt es sich um ein Lösungsmittelbad. Die chemischen Inhaltsstoffe töten Keime ab. Hier besteht allerdings das Risiko, dass sich trotz des nachträglichen Abspülens Reste der Chemikalien in kleinen Rissen des Gummis ablagern und hinterher beim Saugen vom Baby aufgenommen werden. Fazit: Dieses Verfahren kann ein Risiko für die Gesundheit des Kindes darstellen.

Auch der regelmäßige Austausch macht Sinn

Gerade der ständige Gebrauch und die wiederholte Reinigung sorgen für eine natürliche Abnutzung. Ob Silikon oder Latex, das Material wird spröde, rissig oder auch bei sehr heißem Abwaschen klebrig. Ein sicheres Zeichen, den Schnuller baldmöglichst gegen einen Neuen auszutauschen, damit die Gesundheit des Kindes nicht gefährdet wird.

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