Kindersitz

Ein Kindersitz, der auch Rückhaltevorrichtung genannt wird, ist Pflicht, wenn Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr mitfahren, die zudem kleiner sind als 1,50 m. Sollte das Kind bereits älter als zwölf, aber immer noch kleiner als 1,50 m empfiehlt die Polizei dennoch die Nutzung eines Kindersitzes, damit die Aufgabe des Sicherheitsgurts optimal ausgenutzt werden kann.
Beim Kauf sollte auf jeden Fall auf die Klassifizierung des Sitzes geachtet werden, die nach dem Gewicht des Kindes bestimmt wird. Diese können, je nach Klasse, in, entgegen oder quer zur Fahrtrichtung positioniert werden. Ein Kindersitz, der in der Mitte der Rücksitzbank angebracht ist, bietet bei einem Unfall den meisten Schutz. Wichtig ist jedoch in jedem Fall, dass der Kindersitz amtlich genehmigt und geeignet ist. Ein guter Kindersitz kostet in der Regel zwischen 100 und 250 Euro. Ein Isofix-Sitz, der mit zu den sichersten Sitzen gehört, kann jedoch noch einmal 100 Euro mehr kosten. Vorsichtig ist hingegen bei verlockenden Internetangeboten von Sitzen für 50 Euro geboten. Sie enthalten zwar die nötigen gesetzlichen Vorschriften, haben aber entscheidende Mängel in der Bedienung sowie bei der Sicherheit. Auch von gebrauchten Sitzen ist grundsätzlich abzuraten, denn hier gibt es keine Garantie, dass der Kindersitz in keinem Unfall verwickelt war.

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