Elterngeld

Rund ums Elterngeld

Das Elterngeld ist eine wichtige finanzielle Stütze für alle frischgebackenen Eltern. Nach der Geburt ist nichts mehr so wie davor – auch das Einkommen der Eltern. Natürlich stehen zu dieser Zeit sehr viele Anschaffungen an. Die Babyerstaustattung mit Kinderwagen, Stillkissen, Babyschlafsack, Babyphone und und und muss angeschafft werden und ist meist nicht gerade günstig. Denn oft muss ein Elternteil die Erwerbstätigkeit aufgeben, um Zeit für die Betreuung des Kindes zu haben. Das Elterngeld soll diesen Ausfall zumindest teilweise ausgleichen und wird für die Dauer von bis zu 14 Monaten gezahlt. Der Zeitraum kann dabei zwischen den Eltern aufgeteilt werden.

Grundsätzlichen Anspruch auf Elterngeld haben diejenigen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, nicht zur Gruppe der Spitzenverdiener gehören, mit ihrem Kind zusammen leben, sich um dieses Kind selbst kümmern und infolgedessen nicht oder nicht voll erwerbstätig sind.

Die Höhe des Elterngeldes orientiert sich am Nettoeinkommen des Elternteils, der sich der Kinderbetreuung widmet. Entfallende Nettoeinkommen von über 1.240 Euro werden zu 65 %, Nettoeinkommen darunter werden bis zu 100 % ersetzt. Sinkt also das Einkommen, so steigt die Höhe des Elterngeldes bis auf maximal 1800 Euro. Der Minimalbetrag beläuft sich auf 300 Euro. Dieses sogenannte „Mindestelterngeld“ erhalten auch Nichterwerbstätige. Bei Mehrlingsgeburten erhöht sich die Leistung pauschal um 300 Euro für jedes weitere Kind. Auch die Tatsache dass die Familie bereits Kleinkinder hat, wirkt sich auf die Unterstützungssumme aus. Gibt es außer dem neuen Kind mindestens ein Geschwisterkind unter 3 oder zwei unter 6 Jahren, so erhöht sich das Elterngeld um 10 %, jedoch um mindestens 75 Euro.

Kindergeld erhalten Familien übrigens zusätzlich zum Elterngeld. Dieses zahlt der Staat in Form von Pauschalbeträgen entsprechend der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder.

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