Kinderwunsch

Kinderwunsch

 

Wenn Paare sich den Wunsch nach einem Kind erfüllen möchten, gehen sie prinzipiell davon aus, fruchtbar zu sein. Der Gedanke, dass etwas nicht stimmen könnte, dass man nicht zeugungsfähig ist oder keine Kinder empfangen kann, wird verdrängt. Was aber passiert, wenn man nach mehreren Monaten ohne Verhütung noch nicht schwanger ist? Man beginnt zu grübeln. Und zu suchen, wie man die Chance, schwanger zu werden, erhöhen kann.

 

Während einige Paare einfach auf die Verhütung verzichten und die Erfüllung des Kinderwunsches unkompliziert angehen, setzen andere Paare auf ausgeklügelte Methoden, die möglichst schnellen Erfolg versprechen.

Es kann nicht schaden, sich ein wenig Wissen über den weiblichen Zyklus anzueignen und auf die Signale seines Körpers zu achten, um die fruchtbaren Tage möglichst genau ermitteln zu können. Viele Frauen merken anhand des Zervixschleims, wann der Eisprung beginnt, sie verspüren Schmerzen im Unterleib, der Busen spann ein wenig und sie verspüren mehr Lust. Mit diesen Anzeichen und einem halbwegs regelmäßigen Zyklus lassen sich die fruchtbaren Tage unkompliziert feststellen und es genügt, auf den biologischen Rhythmus zu achten.

 

Andere Frauen hingegen haben einen sehr unregelmäßigen Zyklus oder bemerken keine Voranzeichen, wodurch es schwieriger wird. Ein einfacher Zykluskalender kann hier helfen, in dem man die fruchtbaren Tage errechnet werden. Derartige Kalender gibt es online, sie zeichnen nicht nur den Zyklus auf, sondern geben auch Tipps und empfehlen, wann Geschlechtsverkehr für die Schwangerschaft sinnvoll wären. Ebenso beliebt ist die Temperaturmethode, die darauf basiert, dass die Körpertemperatur beim Eisprung leicht ansteigt. Beobachtet man diese Kurven nun über einige Methode, bekommt man auch auf diesem Weg ein gutes Gespür für den Körper. Zusätzlich kann auch ein Ovulationstest gemacht werden, der die fruchtbarsten Tage ermittelt. Jene angeführten Methoden sind eine Möglichkeit, die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, jedoch sind sie keine Garantie.

 

Tatsächlich dauert es bei einigen Paaren mehrere Monate, bis sie schwanger werden, manche sogar Jahre. Gynäkologen gehen davon aus, dass nach Absetzen von hormonellen Verhütungsmethoden es bis zu sechs Monaten dauern kann, bis der Körper sich wieder auf einen natürlichen Zyklus eingestellt hat. Erst ab diesem Zeitpunkt wird eine Untersuchung empfohlen, meist ein Spermiogramm, das Qualität und Quantität der Spermien zeigt. Ist dieses unauffällig, werden Untersuchungen bei der Frau vorgenommen, die aufzeigen sollen, warum es nicht klappt. Leider setzen sich viele Paare mit ihrem Kinderwunsch derartig unter Druck, dass deshalb die Schwangerschaft ausbleibt, obwohl organisch keine Einschränkungen vorliegen. Daher gilt es: Spaß beim Geschlechtsverkehr haben, sich regelmäßig Auszeiten vom Alltag gönnen und nicht aufgeben.

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Babys Immunsystem bewusst stärken!

Baby’s Immunsystem

 

In der heutigen Zeit wird immer mehr vermittelt, dass wir auf die Hygiene um uns herum achten sollen. Hier gibt es auch im Bereich der Kinder und Babys kein Halten.

Sprühdesinfektion für alle Flächen, Feuchttücher mit desinfizierender Wirkung und Bodenreiniger der alle Keime abtöten soll.

Aber ist das tatsächlich hilfreich? Kann mein Baby in dieser Umgebung ein starkes Immunsystem entwickeln?

 

Natürlich sollte auf die Hygiene geachtet werden und es ist normal, dass Eltern ihr Kind vor allen Einflüssen schützen möchten. Allerdings sollte das alles in einem normalen Rahmen von statten gehen, damit sich die körpereigene Abwehr entwickeln kann. Diese kann jedoch nur aktiv werden wenn natürliche Keime und andere Faktoren an das Kind heran kommen können. Packt man sein Kind sprichwörtlich in Watte, hat das Kind später sehr wahrscheinlich größere Probleme mit Krankheiten fertig zu werden und ist als Erwachsener eher anfällig. Das alles nur, weil man es im Kindesalter mit der Hygiene zu gut gemeint hat.

 

Für ein natürlich aufwachsendes Kind, welches sich schmutzig machen darf, Kontakt zu vielen anderen Kindern hat und auch ab und zu mal eine Schnupfnase davon trägt können Eltern trotzdem einige Dinge beachten die zur Grundhygiene gehören, jedoch die Ausprägung des Immunsystems nicht einschränken.

Regelmäßiges Händewaschen von Mami und Papi ist wichtig und richtig.

Die Reinigung der Badewanne und des Wickeltisches mit hautverträglichen Reinigungsmitteln und das allmorgendliche Lüften des Kinderzimmers gehören ebenso dazu. Ebenso gilt, frische Luft ist immer gut – machen sie viele Spaziergänge oder Ausflüge in die Natur und lassen sie ihr Kind mit anderen spielen. Auch der Kontakt zu anderen Kindern stärkt das Immunsystem.

 

Manchmal ist etwas weniger antibakteriell, eben doch mehr – ein gestärktes Immunsystem.

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Kaiserschnitt oder natürliche Geburt?

Kaiserschnitt oder natürliche Geburt

 

Plötzlich in der Nacht setzen die Wehen ein und der Körper verkrampft sich durch die stärker werdenden Schmerzen, ein Taxi wird bestellt. Der Trend geht vielleicht häufig zum Kaiserschnitt, weil viele Frauen Angst vor der natürlichen Geburt haben. Die Horrorgeschichten der Freundinnen sitzen im Hinterkopf. Jedes dritte Kind kommt heute in Deutschland durch Kaiserschnitt zur Welt. Der Eingriff birgt dabei für Baby und Mutter erhebliche Risiken.

 

Wann ist ein Kaiserschnitt medizinisch notwendig?

 

Wenn die Gesundheit von Mutter und Kind durch eine normale Geburt beeinträchtigt würde, ist ein Kaiserschnitt notwendig (offener Bauch, Fehlgeburt, offener Rücken, Krankheiten, schlechte Versorgung durch Mutterkuchen, Mehrlingsgeburt oder Verformung des Beckens).

 

Welche Risiken birgt der Kaiserschnitt für das Kind?

 

Kinder die durch Kaiserschnitt geboren werden, haben ein höheres Risiko für Anpassungsstörungen. Sie müssen im schlimmsten Fall künstlich beatmet und intubiert werden und haben nach der Geburt Atmungsstörungen und zu niedrigen Blutdruck. Bei der natürlichen Geburt schüttet die Mutter Adrenalin aus und “weckt” das Kind sanft, sodass es sich auf das Leben vorbereiten kann und alle Körperfunktionen funktionieren. Kaiserschnitt-Kinder haben auch ein erhöhtes Risiko später an Diabetes, Infektionskrankheiten und Asthma zuerkranken. In der 40. Schwangerschaftswoche ist dieses Risiko minimiert, doch leider holen viele Krankenhäuser die Kinder schon in der 38. Schwangerschaftwoche.

 

Welche Risiken gibt es bei einer normalen Geburt?

 

Bei Überwachung und einer optimalen Geburtsbegleitung treten deutlich seltener Komplikationen auf. Es wird empfohlen die Kinder im Vierfüßlergang, Seitenlage oder in der Hocke zur Welt zubringen. Das Risiko für Komplikationen wird erhöht bei der Geburt in der Rückenlage. Die Nabelschnur wickelt sich bei jeder dritten Geburt um den Kopf des Kindes. Dies ist unproblematisch, und wenn die Nabelschnur zu kurz ist, sollte ein Kaiserschnitt gemacht werden. Ein Kaiserschnitt sollte auch erfolgen, wenn der Geburtskanal zu eng ist. Auch Mehrlingsgeburten können durch eine natürliche Geburt ohne Probleme zur Welt kommen.

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Ab in die Berge – mit Baby…?

Urlaub in den Bergen

 

Endlich ist der Sommer da und es zieht viele von uns in den wohlverdienten Urlaub. Auch Eltern mit den Neugeborenen wollen natürlich ein paar Tage Erholung und die meisten zieht es in die Berge. Doch macht ein Urlaub mit dem Baby in den Bergen überhaupt Sinn? Lange Wanderungen mit dem Kinderwagen halten viele für unmöglich, doch die Tourismusgebiete in den Bergen haben sich auf Gäste speziell mit Kleinkindern vorbereitet und es wurde viel in den Ausbau von Ausflugsmöglichkeiten auch mit Kindern und Babys unternommen.

 

Selbstverständlich können Sie mit dem Kinderwagen nicht die höchsten Gipfel der Region erklimmen, doch schöne Spaziergänge mit dem Kinderwagen in den Wäldern sind möglich. Es gibt viele Ausflugsmöglichkeiten wo die Steigung nicht so extrem ist und Sie mit dem Kinderwagen auch leicht vorankommen. Genießen Sie die frische Luft in den Bergen und den einzigartigen Ausblick und die Natur, machen Sie eine Rast in den grünen Wiesen und stärken Sie sich bei einer zünftigen Jause. In den Tourismusgebieten gibt es auch viel zu entdecken und zu erkunden. Viele Spielplätze entlang der Route oder auch Seen werden einen bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen.

 

Sie sollten jedoch bei Sonnenschein die Kraft der Sonne nicht unterschätzen. Besonders in den Bergen machen viele den Fehler. Das Kind bzw. Baby sollte deshalb ausreichend geschützt sein. Sie können also beruhigt einen gemeinsamen Familienurlaub mit Ihrem Kleinkind in den Bergen machen. Besonders in den ländlichen Gegenden sind die Hotels sehr auf Familien mit Kleinkindern spezialisiert und bieten auch in den Hotelanlagen viel Abwechslung und Action für die Kinder an. Indoorspielplätze und Kindernahrung fehlen in den seltensten Fällen.

 

Die frische Luft in den Bergen tut auch Ihrem Neugeborenen gut und stärkt mit Sicherheit die Abwehrkräfte. Buchen Sie also noch heute Ihren Familienurlaub in den Bergen und unternehmen Sie kurze Wanderungen in den Bergen und entdecken die Schönheit der Natur.

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Die verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten für Ihr Baby

Babybetreuung

 

Ein Baby zu haben ist für viele erwachsene Menschen das schönste der Welt. Für die Eltern ist es eine Freude, mit anzusehen, wie das Baby wächst, und wie es sich in den nächsten Monaten körperlich und geistig entwickelt. Ein Baby kann jedoch auch eine große Belastung werden, wenn sich zum Beispiel hauptsächlich nur ein Elternteil um das Baby kümmern muss, oder wenn sich beide Elternteile überfordert fühlen, weil das Baby ihnen die Freizeit nimmt.

 

In solchen Situationen ist es wichtig, dass sich die Eltern auch mal kleine Auszeiten gönnen und etwas ohne das Baby unternehmen. Für diese Zeiten kann zum Beispiel ein Babysitter engagiert werden, der dann darauf aufpasst. Schon nach ein paar Monaten ist es möglich, ein Baby für ein paar Stunden in die Obhut von jemandem zu geben. Diese Person kann entweder ein Verwandter oder ein Freund der Familie sein, oder ein professioneller Babysitter, der genau weiß, welche Bedürfnisse die kleinen Lebewesen haben.

 

Oftmals stellen sich Jugendliche und junge Erwachsene gerne als Babysitter zur Verfügung, die sich ihr Taschengeld aufbessern wollen. Normalerweise ist es nicht schwierig, sich um ein Baby zu kümmern. Sie müssen je nach Bedarf gefüttert werden und die Windeln müssen von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Einen großen Teil des Tages schlafen die Kleinen, so dass die Babysitter die meiste Zeit des Jobs nichts zu tun haben und währenddessen Fernsehen können. Über ein Babyfon oder mit der Hilfe einer Kamera können sie das Baby überwachen. Viel beschäftigte Eltern, die einem Job nachgehen wollen, können sich auch ein Au pair Mädchen engagieren, die längere Zeit am Tag oder in der Nacht auf das Baby aufpassen kann.

 

Die Kosten für eine Stunde Baby sitting variieren. Schüler nehmen in der Regel fünf bis zehn Euro pro Stunde und bei professionellen Babysittern und Au pair Mädchen kann man mit 7 bis 15 Euro die Stunde rechnen.

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Schwimmen mit Baby

Zusammen mit dem Baby schwimmen

 

Wenn die Sonne am Himmel lacht, dann ist höchste Zeit schwimmen zu gehen. Und nicht nur Erwachsene und Kinder lieben die kühle Abwechslung, sondern auch Babys können Schwimmen genießen. Natürlich ist beim Schwimmen gehen mit einem Kleinkind wesentlich mehr zu beachten und kein Baby sollte zu irgendetwas gezwungen werden. Manche Kinder sind direkt kleine Wasserratten und würden den See oder das Schwimmbad am liebsten auf eine Faust erkunden. Doch bei kleinen Babys sollte immer ein Elternteil wachsam über ihnen stehen und aufpassen, dass nichts passiert.

 

Babys haben natürlich noch nicht die Möglichkeit selbstständig zu schwimmen. Deswegen ist es wichtig, ihnen dabei zu helfen und sie auch langsam ans Wasser zu gewöhnen. Dabei können Babys sowohl im Schwimmbad als auch Seen mitgenommen werden. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass ein See einen sanften Einstieg hat und keinerlei Strömungen bestehen. Auch von Bootsverkehr oder vielen Menschen sollte sich erst einmal ferngehalten werden. Der beste Einstieg gelingt im Planschbecken im Garten oder im Schwimmbad. Mit dem altbekannten Tragegriff wird zusammen mit dem Baby ins Wasser gegangen. Da die Planschbecken nur wenige Zentimeter hoch sind, können Babys hier bequem sitzen und das Element Wasser näher kennenlernen. Eine gute Wassertemperatur für Kleinkinder liegt um die 32 und 34 Grad Celsius. Oftmals kann der Bademeister nach der entsprechenden Temperatur gefragt werden.

 

Es sollte immer langsam angefangen werden. Zuerst sollte das Baby 10 Minuten im Wasser planschen können, dass immer im Griff eines Elternteils. Danach schön warm einpacken. Das Kind sollte auf frühzeitig aus dem Wasser geholt werden, wenn es weint, zittert oder sich die Lippen blau färben. Auch bei Hauterkrankungen oder sonstigen Infektionen sollte das Schwimmen nach hinten verschoben werden. Beim Schwimmen im See ist darauf zu achten das, dass Kind langsam an das recht kühle Wasser gewöhnt wird. Auch hier sind kurze Badezeiten am Anfang Pflicht.

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