Betreuungsmöglichkeiten

Die Betreuung der Kleinsten

Spätestens nach den ersten Monaten seit Geburt des Sohnes oder der Tochter stellen sich Eltern die Frage, wie ihr Baby künftig betreut werden soll. Denn heute kommt es nicht selten vor, dass nach einiger Zeit beide Elternteile wieder ihrem Beruf nachgehen oder schlichtweg etwas Zeit für sich benötigen.

In Deutschland gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten ein Baby zu betreuen, so dass Eltern schnell den Überblick verlieren können.

Hier die wichtigsten Baby Betreuungen im Überblick:

Der Babysitter

Der Sitter für das Baby betreut den Nachwuchs stundenweise.

Dieser eignet sich für eine kurzfristige und überschaubare Baby Betreuung, nicht jedoch für eine durchgehende Beaufsichtigung, sofern beide Eltern mindestens halbtags berufstätig sind.

Babysitter können durch private Kontakte oder entsprechende Agenturen beauftragt werden. Vorteilhaft an dieser Variante ist eine flexible Aushandlung des Stundenlohns sowie eine spontane Anforderung der Betreuungsperson.

Theoretisch ist das Engagement eines Sitters für das Baby unabhängig vom Alter des Kindes möglich. Auch die Kleinsten können schon durch einen Babysitter betreut werden. Vor allem, wenn man abends einen Babysitter anheuert während der oder die Kleine schläft sollte man ein Babyphone haben, damit das Baby zuverlässig überwacht werden kann.

Das Au-Pair

Bei dieser Variante handelt es sich um junge Erwachsene aus dem Ausland, welche für etwa ein Jahr in den Kreis der Familie aufgenommen werden.

Wer sich überlegt, ein Au-Pair in die Familie aufzunehmen, der sollte berücksichtigen, dass es sich hierbei nicht um eine Person handelt, die ausschließlich für die Kinderbetreuung zuständig ist. Das Au-Pair hat neben den Pflichten auch umfassende Rechte.

Ein Au-Pair muss komplett in das Familienleben integriert werden, bekommt ein eigenes Zimmer im Haus der Familie und erhält mindesten 260 EUR Taschengeld sowie eine Unfall- und Krankenversicherung. Ein Au-Pair darf maximal 30 Stunden pro Woche zur Mithilfe in der Familie herangezogen werden und dient allgemein nicht als Ersatz für eine Tagesmutter oder ähnliches.

Wie bereits erwähnt handelt es sich hierbei um Jugendliche, welche zwischen 18 und 24 Jahren alt sind und teilweise keine Erfahrungen im Umgang mit einem Baby haben.

Die Kinderkrippe

Dieser Begriff umfasst sämtliche Einrichtungen zur Betreuung von einem Baby bzw. Kleinkind, das nicht älter als 3 Jahre ist.

Wer sich für einen Platz in einer solchen Krippe interessiert, der sollte sich rechtzeitig kümmern. Denn bisher besteht für unter Dreijährige kein gesetzlicher Anspruch auf einen Krippenplatz, was bedeutet, dass diese Plätze stark nachgefragt sind. Gleichzeitig bringt ein Krippenplatz auch einige Kosten mit sich. Je kleiner das Kind und je höher der Betreuungsaufwand, desto größer sind die anfallenden Kosten pro Monat. Hier können die Eltern die wöchentliche Betreuungszeit für ihr Kind individuell beantragen. Von 20 bis 45 Stunden pro Woche ist jedes Modell denkbar.

Für den monatlichen Beitrag können Eltern jedoch eine kompetente und fachgerechte Betreuung ihrer Babys erwarten.

Der Kindergarten

Hier können alle Kinder ab drei Jahren untergebracht werden.

Auch hier können Eltern im Bezug auf die wöchentliche Betreuungszeit ihre Wünsche äußern und Zeiten angeben.

Im Vergleich zur Krippe, hat jedes Kind ab drei Jahren einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Die anfallenden Kosten sind deutlich geringer, als die für einen Krippenplatz.

Keine Kommentare

Trackbacks/Pingbacks

  1. Vom Kinderwagen in den Kindergarten | kinderwagen-abc.de - [...] steht die Erziehung der frühen Kindheit deutschlandweit im Fokus der öffentlichen Diskussion. Die unterschiedlichen Bundesländer haben [...]

Kommentar absenden