Beikost

Ein Baby wird in der Regel in den ersten Monaten seines Lebens gestillt. Die von Kinderärzten empfohlene Stillzeit liegt bei etwa 6 Monaten. Sind diese erreicht, dann sollte langsam begonnen werden, die Ernährung umzustellen. Das geht nicht auf einmal, sondern nur Schritt für Schritt. Die Umstellung von der Muttermilch auf feste und breiige Kost, sollte nach 3 Monaten vollzogen sein.

Die erste Mahlzeit wird ersetzt

Ein gestilltes Baby bekommt nach den Empfehlungen der Kinderärzte und Hebammen alle vier Stunden Muttermilch gefüttert. Nachts wird nach Möglichkeit von einer Nahrungsaufnahme abgesehen, damit sich das Baby recht schnell daran gewöhnt, durchzuschlafen. Nach einigen Wochen gibt sich ein Baby in der Regel mit 4 Mahlzeiten zufrieden – morgens, mittags, nachmittags und abends. Die Nachmittagsmahlzeit lässt sich am einfachsten durch einen leichten Obstbrei ersetzen. Am Anfang sollten die Obstsorten nicht zu sehr variieren, weil es ansonsten leicht zu Allergien kommen kann. Leichte Breie mit Apfel und Banane bieten sich an. Hat sich das Kind an einen Obstbrei gewöhnt, kann dieser auch selbst zubereitet werden. Nach einiger Zeit reicht es, eine Banane mit der Gabel zu zerdrücken. Gläschen sollten allerdings am Anfang der selbst gemachten Kost vorgezogen werden, da diese nicht zu viel Säure enthalten.

Die Mittagsmahlzeit wird als Nächstes ersetzt

Hat sich das Kind an eine breiige Nahrung gewöhnt, kann die Mittagsmahlzeit mit Gläschennahrung ersetzt werden. Gemüse oder Nudel in Soße werden gerne gegessen. Das Kind gewöhnt sich mit der Zeit an den Löffel und die Nahrung aus dem Glas bereitet ihm immer mehr Freude. Einfache Eintöpfe, die nicht zu scharf gewürzt sind, können püriert werden und das Kind kann die gleiche Nahrung wie die Eltern essen. Je älter es wird, desto einfacher wird die Nahrungsaufnahme.

Der Abendbrei ist entscheidend für eine gute Nachtruhe

Wird das Kind auch am Abend von der Brust entwöhnt, ist die gute Nahrungsaufnahme durch einen Abendbrei, zumeist mit Grieß oder einem Haferflockenbrei, entscheidend für eine gute Nachtruhe, nur ein sattes Kind schläft durch. Als Letztes sollte die Morgenmahlzeit ersetzt werden, da diese oft zeitaufwendiger ist als die anderen Mahlzeiten und mit der Muttermilch schnell erledigt ist. Fertige Gläschen sollten nicht bei jeder Mahlzeit gegeben werden, aber immer im Haus sein, da sie bei Bedarf und auf Ausflügen immer schnell zubereitet sind.

Dem Baby schmeckt der Brei nicht? Was ist zutun? Tipps von anderen Müttern gibt es hier!