Auszeit nach der Geburt

Auszeit nach der Geburt

Frauen, die ein Baby erwarten, haben bei ihrem Arbeitgeber besondere Rechte und Ansprüche, Auch vom Staat gibt es Unterstützung. Bis 8 Wochen nach der Geburt besteht ein Beschäftigungsverbot und die Frau darf nicht arbeiten. Auch nicht, wenn sie es will. Denn der Arbeitgeber darf sie nicht beschäftigen. Anschließend haben die Eltern ein Recht auf bis zu drei Jahre Elternzeit. Diese Zeit kann dann sinnvoll für das Baby genutzt werden. Man will ja schließlich die Entwicklung des Kleinsten oder der Kleinsten mitbekommen. Dazu braucht man natürlich Zeit – zum Beispiel für schöne Spaziergänge mit dem Kinderwagen. Jedoch ist das junge Geschöpf nicht nur süß und aufregend. Ein Baby kostet auch viel Geld. Allein die Babyerstausstattung verschlingt sehr viel. Schließlich braucht man gerade beim ersten Kind alles neu: vom praktischen Kinderwagen über den kuschelig warmen Babyschlafsack bis hin zu einem bequemen Stillkissen und einem zuverlässigen Babyphone. Deshalb nutzen nur sehr wenige Eltern die drei Jahre komplett aus.

Für 12 Monate besteht außerdem ein Recht auf Elterngeld. Das Elterngeld ist ein Anteil des durchschnittlichen Gehaltes, der höchstens 1.800 Euro beträgt. Wenn beide Eltern das Elterngeld in Anspruch nehmen, besteht sogar ein anrecht auf 14 Monate. Diese werden dann auf beide Eltern aufgeteilt. Der zweite Elternteil muss dann aber mindestens zwei Monate Elternzeit nehmen.

So könnten die Eltern die ersten zwei Monate gemeinsam mit dem Baby verbringen, bevor einer von beiden wieder arbeiten geht. Viele Nutzen die Elterngeld Regelung auch für die Eingewöhnung in die Krippe, die am Ende der Elternzeit dann der andere Partner übernehmen kann.

Nach der Auszeit fällt den meisten Eltern der Wiedereinstieg in das Berufsleben nicht so leicht. Denn während man sich wieder an den Arbeitsalltag gewöhnen muss, ist das Baby nun die ersten male allein in der Krippe. Nach einiger Gewöhnung, fällt es vielen Müttern aber wieder deutlich leichter.

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